Jonathan: Auslandstagebuch – Moskau

25.9.10

Samstag 7 Uhr. In Moskau muss ich erst eine Stunde spaeter aufstehen weil der Weg zur Schule nicht so lange dauert und weil die Schule eine halbe Stunde spaeter anfaengt. Nach dem Aufstehen haben wir erst gefruehstueckt und wurden dann von Denis Vater zur Schule gefahren.(Denis ist mein Austauschpartner) In der Schule haben wir erst eine Gruppenstunde gemacht, in der jeder von seinen ersten Eindruecken berichtet hat. Danach sind wir zum Kreml gefahren. Der besteht aus vielen alten und schoenen Haeusern. Als wir mit dem Kreml fertig waren sind wir zum Roten Platz gefahren, wo viele alte Kirchen stehen. Auf dem Roten Platz haben wir dann drei unserer Mitschuelerinnen verloren. Als wir sie nach 15 Minuten intensiver Suche noch nicht gefunden hatten sind wir zur Schule zurueck gefahren. Dort trafen wir unsere Mitschuelerinnen wieder und waren sehr erleichtert. Nun hatten wir den Rest des Tages zur freien Verfuegung. Wir (Denis 4 andere und ich) sind erst Geld wechseln gegangen und dann sind wir auf dem Verneigungshuegel gegangen welcher eigentlich ein Denkmal fuer die im Krieg gefallenen rus. Soldaten ist aber an dem Tag war dort eine Art Markt welche dem Ort keine besonders andaechtige Stimmung verlieh. Von dem Verneigungshuegel aus sind wir dann zu einer Waffenausstellung gelaufen und haben noch etwas in einem Café gegessen. Danach fuhren wir nach Hause wo wir noch ein Paar Gesellschaftsspiele spielten.

26.9.10

Sonntagmorgen: Wir konnten an diesem Tag ausschlafen, weil keine Schule war. Wir sind um ca. 9.30 Uhr aufgestanden, haben gefruehstueckt und dann sind Denis und ich in das zoologische Museum in Moskau gegangen. Dort gab es viele verschiedene Tiere wie z.B. Schildkroeten oder Fische. Dort war es sehr interessant. Danach sind wir in ein technisches Museum gegangen. Wir haben dort Raketenantriebe gesehen aber auch eine Atombombe. Auch dieses Museum war sehr interessant, vor allem die verschiedenen Motoren und Triebwerke. Nun sind wir nach Hause geahren und haben etwas gegessen. Dann war es auch schon Abend und wir sind ins Ballett gefahren. Dort haben wir die anderen Austauschschueler aus Russland das este Mal richtig kennen gelernt und dann sind wir in die Auffuehrung gegangen. Das Ballett war interessanter als ich mir zuerst gedacht hatte, weil man eigentlich, wenn man “Ballett” hoert an lahmes Rumgetanze denkt, aber die Taenzer waren sehr gut und so konnte man den Abend doch noch geniessen. Als das Ballett dann vorbei war fuhren wir nach Hause und sind dann ins Bett gegangen.

28.9.10:

Wir mussten ganz normal um 7.00 Uhr aufstehen. Dann haben wir etwas gegeessen (Bei meiner Austauschfamilie gibt es Morgens immer etwas warmes zu Essen ). Dann sind wir von Denis Vater zur Schule gefahren worden. Dort angekommen hatten wir erstmal einen Besuch in einer vierten Klasse der Schule bei denen wir den Deutschunterricht miterlebt haben. Wir waren erstaunt, wie gut die Viertklaessler schon Deutsch sprechen koennen. Dann hatten wir erstmal eine kleine Pause, in der wir uns etwas zu Essen kaufen konten. Als dann alle mit Essen fertig waren sind wir zu einer Schokoladenfabrik gefahren, wo wir einen sehr interessanten und vor allem leckeren Rundgang durch die Produktion gemacht haben. Nach dem Rundgang hat dann noch jeder eine Geschenktuete bekommen. Als wir dann wieder in der Schule waren, haben wir noch etwas zu Mittag gegessen und dann hatten wir den Restt des Tages zur freien Verfuegung. Wir sind dann nach Hause gefahren und haben jeder unsere Aufgaben erledigt. Am Abend habe ich mit Denis noch etwas Schach gespielt und dann sind wir ins Bett gegangen.

29.9.10:

Wir mussten wieder ganz normal um 7.00 Uhr aufstehen. Dann sind wir in die Schule gefahren, wo wir erst einer vierten Klasse beim Sportunterricht zugeguckt haben, im Gegensatz zum Deutschunterricht am Tag davor waren wir hier eher negative ueberrascht, weil die Schueler verschiedene Sportarten gemacht haben und kein konkretes Thema zu sehen war. Ausserdem war die Lehrerin sehr streng und hat eigentlich immer geschrien. Dann hatten wir 2 Russischstunden, in denen uns Frau Motsar neue Woerter und Silben beigebracht hat. Nach dem Russischunterricht hatten wir eine Gruppenstunde in der wir uns um ein paar Problemen mit dem Hochladen der Tagebuecher gekuemmert haben. Danach haben wir einen Ausflug ins Museum fuer Kosmonautik gemacht. Dort durften wir uns mit unseren Austauschschuelern frei bewegen. Nach dem Museum sind Denis, vier andere und ich Bowlen gegangen. Dies hat viel Spass gemacht. Am Abend waren alle zusammen dann im Zirkus, der eine tolle Auffuehrung zu bieten hatte. Als wir nach dem Zirkus zu Hause angekommen waren, wares schon spaet und wir sind schlafen gegangen.

30.9.10:

Wir mussten etwas frueher aufstehen, weil wir um 8.15 Uhr an der Metrostation seien mussten, von der aus wir nach Tschehow fahren wollten. Nach einem ausgiebiegen Fruehstueck sind wir dann zur Station gefahren. Nach ca. 1.5 Stunden Fahrt sind wir in Tschehow angekommen. Von der Station aus sind mit dem Bus nochmal 15 Minuten gefahren. Im unternehmen angekommen bekamen wir erstmal ein koestliches Fruehstueck serviert. Danach begann unsere Fuehrung durch den Betrieb. Nachdem uns eine Mitarbeiterinn des Unternehmens alles erklaert hatte, hat sie uns noch die russische Sauna gezeigt. Nachdem wir alles gesehen hatten sind wir zur Schule zurueckgefahren. Danach sind wir nach Hause gefahren und Denis macht seine Aufgaben und ich schreibe gerade mein Tagebuch.

1.10.10:

Wir mussten wieder ganz normal um 7.00 Uhr aufstehen. Dann sind wir in die Schule gefahren wo wir erst einer vierten Klasse beim Musikunterricht zugeguckt haben. Diesen Unterricht fanden wir nicht so gut, weil die Kinder die ganze Zeit zu klassischer Musik irgendwelche Handbewegungen machen mussten. Danach hatten wir Russischunterricht, wo wir neue Woerter gelernt haben. Dann haben wir einen Ausflug zum Historischen Museum gemacht wo wir eine Fuehrung von dem Stellvertretenden Direktor des Museums bekommen haben. Nach der Fuehrung sind wir zur Schule zurueck gefahren. Nun hatten wir bis 19.00 Uhr frei. Von der Schule aus sind wir dann direckt zu Mc Donalds gefahren und haben dort etwas gegessen. Dann sind wir mit dem Buss zum Konzert gefahren. Das Konzert war ganz o.k. und war auch nicht zu lang. Nach dem Konzert wurden wir von Denis Vater abgeholt und wir sind nach Hause gefahren. Dort sind wir dann direckt schlafen gegangen.

2.10.10:

Heute sind wir auf Denis Datscha gefahren. Eine Datscha ist ein Landhaus auf das eine russische Familie am Wochenende faehrt. Dort sind wir nach ca. 1,5 Stunden Fahrt angekommen. Denis Datscha ist sehr schoen, aber in dem Wald fast direckt nebenan ist liegt viel Muell. Wir sind dort fussballspielen gegangen und waren spatzieren. Dann haben wir ein bisschen Tee getrunken und Kekse gegessen. Dann sind wir auf einen Sportplatz gegangen und haben mit ein paar Freunden von Denis ein Spiel namens Quadrat gespielt, welches so aehnlich ist wie Fussballtenis. Am Abend haben wir ein Lagerfeuer gemacht und Wuerstchen gegrillt. Spaet am Abend sind wir dann nach Hause zurueck gefahren, wo wir diereckt schlafen gegangen sind.

 

 

 

 

 

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