Mein Moskau - Rückblicke

Mein Moskau

Ich finde Moskau ist eine tolle Stadt.

Es gibt hier viele Sehenswürdigkeiten und viele alte Gebäude, die den Krieg überlebt haben. Dies macht diese Stadt in meinen Augen besonders interessant.

Die Leute in Moskau sind auch ziemlich nett. Mir gefällt die offene und herzliche Art von ihnen. Und genauso ist auch meine Gastfamilie: Sie haben sich um mich gekümmert, als ich krank war, haben sehr leckeres Essen gekocht und mich auch sonst herzlich behandelt.

Das Essen ist etwas anders, als das Essen, das ich in Deutschland gewohnt bin. Trotzdem finde ich es ziemlich lecker. Am Besten hat mir das Gericht Vareniki, Teigtaschen gefüllt mit Kirschen, gefallen. Die hat die Oma meiner Austauschpartnerin gekocht und ich konnte wirklich nicht genug davon bekommen.

Das Wetter in Moskau ist sehr kalt. Deshalb hat es mich gewundert, dass die Russen es gar nicht so kalt fanden wie ich. Meine Gasteltern sagten mir mal, sie würden viel Fleisch essen und das würde sie warm halten. Also habe ich versucht mehr Fleisch zu essen, mir ist jedoch immer noch kalt.

Das Schulprogramm unterscheidet sich in gewisser Weise auch von dem in Deutschland. Zum ersten lernen die Kinder in dieser Schule als erste Fremdsprache Deutsch und nicht Englisch. Das hat mich sehr verwundert, da ich bis jetzt immer dachte, alle Schüler würden als erste Fremdsprache Englisch lernen. Zum zweiten haben die Schüler auch samstags Unterricht.

Die russische Sprache hat mich auch sehr beeindruckt. Mir haben die drei Russischstunden, die wir bis jetzt hatten, gefallen. Die paar Worte und Sätze, die ich schon sprechen kann, wende ich oft bei meiner Gastfamilie an.

Die Ausflüge waren teilweise auch wirklich spannend. Wir haben uns öfter alte Kirchen angeschaut, von denen es hier sehr, sehr viele gibt. Wir sind in die Schokoladenfabrik „Roter Oktober“ gegangen und durften dort ganz viel Schokolade probieren. Wir waren im Bolschoi Theater und haben uns „Schwanensee“ angeguckt und vieles mehr. Obwohl manche Ausflüge, wie zum Beispiel in das Museum für Kosmonautik, eher langweilig fand, war alles in allem doch gelungen.

Insgesamt fand ich die Zeit in Moskau sehr aufregend. Ich habe neue Erfahrungen gesammelt, Moskau kennen gelernt und viele neue Leute getroffen.

Aylin

 

Mein Moskau

Als ich ankam, sah ich es schon - es war genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. In meinen Augen ist Moskau eine gemütliche Stadt mit vielen besonderen Sehenswürdigkeiten, sie ist aber vor allem groß und menschenreich. Ich wusste zwar, dass Russland groß sein wird und vor allem mit vielen Einwohnern, aber dass es so groß sein wird, hätte ich mir nie erträumen lassen.

10 Tage sind nun vergangen und ich konnte mir einen eigenen Eindruck von Moskau und den Einwohnern machen.

Die Menschen hier sind offen und kommen auf einen zu. Als Katrin und ich in unsere Gastfamilie ankamen, wurden wir sofort herzlich aufgenommen. Obwohl man sich nicht mit allen Leuten auf Deutsch verständigen kann, ist es immer wieder spannend neue Leute aus verschiedenen Kulturen kennen zu lernen. Bedeutende Unterschiede sehe ich vor allem bei den Einstellungen der Menschen. In Moskau gibt es nicht nur sonnige Seiten. Viele Menschen leben in Armut, umso mehr schätze ich hier, dass sie nicht aufgeben und sich ihre Probleme nicht ansehen lassen. Die Menschen hier haben eine positive Einstellung und sind fröhlich.

Für Ausländer ist es sehr schwer, sich auf der Weltsprache Englisch zu verständigen, denn viel Russen Beherrschen diese Sprache nicht. Letztens war ich mit meinen Deutschen Mitschülern in der Stadt und wir saßen in einem Cafe. Bestellt haben wir auf Englisch, und als der Kellner uns die Getränke brachte, sahen wir, dass er uns nicht verstanden hatte. Vor uns standen uns nicht bekannte Getränke und wir versuchten den Kellner klar zu machen, dass wir etwas anderes bestellt hatten. Nach gefühlten fünf Minuten, hatte er immer noch nicht verstanden, was wir meinten. Gott sei dank kam und dann eine andere Kundin des Cafes zu Hilfe und übersetzte dem Kellner unser Problem. Danach bekamen wir neue Getränke und konnten sogar die falschen Getränke behalten. Das war ein großer Fortschritt für Hannah, Katrin und mich.

Vor allem finde ich sehr bemerkenswert, dass die Schule hier konsequent die Sprache deutsch unterrichtet. Sehr hilfreich dabei sind die Austausche nach Deutschland, die von der Schule unterstützt werden. So können die Schüler die Sprache erweitern.

Im Großen und Ganzen habe ich doch einen positiven Eindruck von Moskau.

Vanessa

 

Rückblick: Mein Moskau

Ich fand die zwei Wochen in Moskau gut, weil ich in einer sehr netten Familie war und die Mutter nur russisch sprach, sodass ich jetzt auch besser russisch kann. Außerdem wurden für mich an den Wochenenden Ausflüge organisiert, die mich auch interessierten, wir gingen nicht einfach irgendwo hin, sondern ich wurde auch nach meiner Meinung gefragt. Es hat mir gefallen, dass wir nach der Schule auch Freizeit hatten, in der wir uns auch mit den anderen treffen konnten, um shoppen zu gehen. So lernte ich auch einige aus meiner Stufe besser kennen, weil aus meiner Klasse keiner mitgefahren war. Allerdings fand ich vieles zu anstrengend, wie zum Beispiel die langen Besichtigungen zu Fuß. Die Schule hat mir an sich gut gefallen und ich finde, dass die Art der Schulglocke (dass Musik gespielt wird) bei uns übernommen werden sollte, der Unterricht hingegen nicht. Ich war als einzige ständig in der Klasse meiner Austauschschülerin, weil ich bereits russisch konnte, und lernte viele neue Fächer kennen, wobei in zwei Stunden ein Test geschrieben wurde. Insgesamt hatte ich 8 Schulstunden, unter anderem Geometrie, Algebra, Geschichte, Deutsch, Kultur und Französisch, obwohl ich eigentlich Latein habe. Oft verstand ich nichts, wie zum Beispiel in Algebra, weil hier die Klassen im Unterricht viel weiter sind als wir. Ich machte viel mit meiner Gastfamilie, wir gingen zweimal ins Kino oder shoppen im Europaeischen Einkaufszentrum, das in verschiedene Städte Europas eingeteilt war. Mit meiner Partnerin sprach ich meistens russisch, obwohl sie eigentlich alles auf Deutsch verstand und auch gut sprechen konnte. Etwas schade fand ich, dass es hier oft geregnet hat, wobei ja niemand was für das Wetter konnte. Ich muss sagen, dass es sehr praktisch ist, nur 5 Minuten von der Schule weg zu wohnen, weil ich eine Stunde später aufstehen musste, als in Düsseldorf, die zweite Wohnung im Vorort Moskaus war zwar größer, aber im Vergleich zur ersten Wohnung sehr weit weg.

Ich bin mit meiner Gastfamilie sehr zufrieden und habe mich in diesen zwei Wochen sehr wohl gefühlt. Moskau ist für mich ein drittes Zuhause geworden!

Elena

 

Mein Moskau

Das erste was mir aufgefallen war, ist der große Unterschied zwischen arm und reich. Das Moskauer Zentrum hat viele große, altmodische Gebäude und Sehenswürdigkeiten. Und wo du bist, man kann immer irgendwo einen vergoldeten Turm erspähen. Wenn man dann aber das Zentrum verlässt, dann erblickt man Plattenbauten und viele arme Menschen, sowie zahlreiche Straßenhunde, was mich immer wieder traurig macht und nachdenklich.

Ich fahre jeden Morgen mit der Metro und es kommen immer etliche Menschen aus allen Richtungen und strömen in die Metro und quetschen sich in die schon überfüllten U-Bahnen. Ich denke, mir sind noch nie so viele Menschen über den Weg gelaufen wie jetzt hier in Moskau.

Hier in Moskau ist es für Touristen sehr schwer sich zu Recht zu finden, weil die meisten Moskauer nur russisch beherrschen und nur die wenigsten Englisch oder Deutsch. Außerdem haben sie ein anderes Alphabet, was es noch schwieriger macht.

Trotzdem gefällt es mir hier sehr gut aufgrund meiner netten Gastfamilie. Sie ist sehr freundlich, herzlich, offen und einfach super sympathisch. Mit Polina, meiner Austauschpartnerin, verstehe ich mich sowieso sehr gut und für mich ist sie schon eine richtig gute Freundin geworden.

Hannah

Erinnerungen an Moskau

Von Moskau werde ich in Erinnerung behalten, dass das Schulsystem ganz anders ist. Die Schueler haben z.B. erst um 8.30 Uhr Schulbeginn, was fuer mich hiess, dass ich eine Stunde spaeter aufstehen musste. Ausserdem fruehstuecken die Kinder in der Schule und essen dort auch zu Mittag. Die Schueler haben in Moskau auch nur 11 Jahre Schule, was bedeutet, dass sie ein Jahr frueher als wir ihren Abschluss machen. Ich schaetze, dass sie auch deshalb samstags Schule haben.

Die Menschen in Moskau sind sehr nett. Dies konnte ich besonders an meiner Gastfamilie erkennen, welche mich ausserordentlich gut behandelt hat. Mein Austauschpartner wie auch seine Familie fragten immer wie es mir geht, ob ich muede bin, ob ich Hunger haette oder ob ich duschen moechte. Wenn ich mit essen fertig war fragten sie stets, og ich noch mehr wolle oder ob ich satt bin.

Moskau ist etwas hektisch, weil es so viele Menschen gibt, die jeden Tag in den Strassen unterwegs sind. Selbst die riesigen, achtspurigen Strassen sind jeden Tag ueberfuellt und es findet ein regelrechtes „Hupkonzert statt“.

Moskau ist trotzdem eine schoene Stadt, weil es viele Parkanlagen gibt und natuerlich sind die goldenen Kuppeln der Kirchen wunderschoen.

In Moskau gibt es viele tolle Auffuehrungen zu sehen wie z.B. das Ballett und den Zirkus. Besonders der Zirkus hat mir gut gefallen, weil die Akrobaten wirklich gut waren. Sie sind auf ca. 5m hohen Stangen geturnt und haben mit verschiedenen Tieren Auffuehrungen gezeigt.

Ich finde Moskau ist eine schoene Stadt und ich habe meinen Aufenthalt sehr genossen.

Jonathan

Mein Moskau

Mein Moskau ist groß und bunt. Das fängt schon bei den Kirchen an, die hier viel vielfältiger und prunkvoller sind. Die meisten haben Zwiebeltürme die prächtig verziert sind. Vom innen sind sie an allen Wänden mit Bildern von Ikonen und anderen wichtigen Leuten aus der Bibel verziert.

Die Menschen sind sehr nett. Viele sprechen uns an, wenn sie merken, dass wir Deutsche sind. Dann testen sie an uns ihre Brocken deutsch. Genau wie meine Familie, die ebenfalls sehr nett und gastfreundlich ist. Ich habe mir gewünscht, dass sie nett zu mir sind, und diese Wünsche haben sich für mich voll und ganz erfüllt. Ich fühle mich richtig wohl in meiner Familie.

Was mir nicht gefallen hat, war, dass die Bedienungen in den Cafes nicht einmal Englisch konnten. Sie haben uns zum Beispiel das falsche Getränk gemacht, und wenn man sich beschwert hat, dann haben sie einen nicht verstanden. Irgendwie konnte man sich aber trotzdem immer verständigen. Mit Händen und Füssen oder mit der Hilfe von anderen Leuten, die einem die Angelegenheiten übersetzt haben. Wir haben es sogar geschafft uns einen ganzen Tag lang im Einkaufszentrum alleine zurechtzufinden. Manche konnten dafür ein bisschen deutsch, was sehr lustig war, weil man auf der Strasse von fremden Leuten angesprochen wurde.

Die Wohnungen in Russland sind ebenfalls anders als bei uns. Sie sind kleiner und ein wenig voller. Die Menschen haben hier ein Bad und eine Toilette. Das ist nicht wie bei uns in einem Raum.

Das essen ist ebenfalls lecker. Es gibt oft Suppe mit Gemüse und die Gebäcke, die es meist zum Nachtisch gibt sind sehr süß. Die Menschen in Russland machen sehr viel mit Blätterteig, was mir sehr gefällt.

Die Schule ist ebenfalls anders als bei uns. Die Mädchen dürfen sich nicht schimnken und nicht die Haare offen lassen. Aber sie dürfen Kaugummi kauen, nicht wie wir. Doch im Unterricht dürfen sie das auch nicht. Sie haben hier eine andere Schulglocke, die immer anders ist. Meist irgendeine Melodie von einem Lied, das viele kennen. Yesterday oder Happy Birthday. Sie haben längere Pausen und die Lehrer sind ein wenig strenger. Auch die Klassen sind viel kleiner als bei uns. Nur zweiundzwanzig Kinder in einer Klasse. Manchmal auch ein paar mehr oder weniger. Und dann gibt es in jeder Stufe nur zwei Klassen. Ausserdem müssen die Kinder hier sehr viel lernen. Unsere Partner sassen einmal von acht Uhr morgens bis zehn Uhr abends an den Hausaufgaben und wurden dann noch als faul bezeichnet. So etwas finde ich unfair, weil sie eigentlich alles dafür tun und einfach nicht mehr machen können. Was ist daran bitte faul!

Auch die Sprache, an die ich mich mittlerweile gewöhnt habe, gefällt mir sehr. Sie haben eine lustige Aussprache und manche Wörter sind für uns wortwörtlich unaussprechlich.

In Moskau gibt es viele Strassenhunde, die mir sehr leid tun. Wenn ich die Möglichkeiten dazu hätte, würde ich am liebsten einen mit nach Hause nehmen.

Alles in allem finde ich, dass Moskau eine Stadt ist, die mich ziemlich beeindruckt hat. Sie ist einfach komplett anders als Düsseldorf, was man schon an dem großen Unterschied zwischen Arm und Reich erkennen kann. Hier gibt es mehr Bettler, die noch ärmer sind, als bei uns. Viele stehen vor Kirchen und beten die ganze Zeit.

Katrin

Rückblick: Mein Moskau

Die Zeit in Moskau war schön, ich habe viel Neues kennen gelernt. Ich bin aber auch froh, meine Familie bald wiederzusehen. Moskau ist eine aufregende Stadt, denn sie ist viel hektischer und viel belebter als Düsseldorf. Die Metro-Bahnen sind zwar genauso überfüllt wie die Rheinbahn, aber die Metro fährt viel schneller.

Mit meiner Austauschpartnerin kam ich gut klar und ich denke es wird auch so weiter gehen, wenn sie nach Düsseldorf kommt. Ihre Familie war auch toll. Meine Austauschpartnerin Nadja hat zwei kleine Schwestern, mit denen ich mich mit Händen und Füßen verständigt habe. Mit dem Vater konnte ich Englisch reden und mit der Mutter Deutsch.

Ich habe viele neue Eindrücke gewonnen, zum Beispiel hat mich erstaunt, dass Deutsch an diesem Gymnasium höher gestellt wird als Englisch, obwohl Englisch die Weltsprache ist. Außerdem können die meisten Menschen hier weder Englisch noch Deutsch, sodass es immer schwierig war, sich zum Beispiel mit Verkäufern zu unterhalten. Deswegen hat sich das Linguistische Gymnasium 1513 auf die Fremdsprache Deutsch spezialisiert, damit diese Lücke gefüllt wird. Für den Fremdsprachenunterricht wird die Klasse extra verkleinert, damit der Lehrer sich für jeden Schüler etwas mehr Zeit nehmen kann.

Zu einem der interessantesten Ausflüge gehört für mich, der Besuch der Firma Schattdekor, die Dekore herstellt. Der Geschäftsführer ist damals nach Russland ausgewandert, um dort seinen Traum einer eigenen Firma zu verwirklichen. Heute ist Schattdekor international tätig. Ihr Standort in Tschechow ist einer der modernsten. Sie legen großen Wert darauf, dass ihre Mitarbeiter sich mit der Firma identifizieren können, indem sie zum Beispiel neben der Fabrik eine russische Sauna und einen Teich erbaut haben. Denn nur so können sie ihre hoch qualifizierten Mitarbeiter bei dem Unternehmen halten.

Insgesamt war es eine aufregende, spannende aber auch schöne Zeit. Und ich würde noch mal an einem solchem Austausch teilnehmen.

Laura

Rückblick auf Moskau

Nach Moskau zu fahren, war für mich definitiv eine neue Erfahrung. Denn nicht nur die fremde Schrift und Sprache stellten für mich Hindernisse dar, sondern auch die Stadt selber mit ihrer unglaublichen Unruhe und Hektik. Ich bekam zwar Russischunterricht, lernte aber praktischerweise nur einzelne Silben, die einem wenig helfen, wenn man in Moskau ist und nicht weiß, wo man hin muss und wie man es sagt. Dazu kommt auch noch, dass in Russland nur sehr wenige Menschen Deutsch sprechen und man nur mit Glück jemanden trifft, der Englisch beherrscht. In der Gastfamilie klappte es mit der Verständigung viel besser, denn Ilja spricht Deutsch und seine Mutter Englisch.

Mit dem Essen ist es auch so eine Sache, denn es ist ganz anders als in Deutschland, aber sehr lecker. Hier wird sehr viel Suppe gegessen und da meine Familie väterlicherseits aus Georgien kommt, gibt es öfters Gerichte mit Bohnen. Aber eins schmeckt genau so (gut) wie in Deutschland, nämlich McDonalds.

Ausflüge haben wir auch sehr viele gemacht, unter anderem zum Kreml und zum historischen Museum. Es war gut, dass wir als ausländische Touristengruppe, die obendrein noch von einer wichtigen Schule kam, oft als sehr wichtig angesehen wurden. Beispielsweise wurden wir im historischen Museum vom stellvertretenden Direktor herumgeführt, der uns unter anderem Lenins Auto zeigte.

Fazit:

Es war definitiv eine gute Entscheidung, nach Moskau zu fahren, da ich viele neue Erfahrungen gesammelt habe und in der Gastfamilie sehr herzlich empfangen und nett behandelt wurde. Die Kommunikation war etwas schwierig, doch wir haben es hinbekommen. Moskau war sehr schön, aber auch etwas kompliziert, vor allem die Sprache, trotzdem würde ich gerne wieder hier her fahren.

Luca

Mein Moskau

Als ich in Moskau angekommen bin, ist mir als erstes das gigantische Zentrum aufgefallen. Es besteht aus vielen Hochhäusern und Geschäftsgebäuden. Es gibt einen Teil, in dem viele Wolkenkratzer stehen. Um den Fluss Moskwa herum stehen ein riesiges Hotel sowie Geschäftsgebäude von Firmen wie Samsung und Gazprom. Auf der anderen Seite ist ein gigantisches Wohngebiet, welches aus vielen Plattenbauten besteht.

Auch fiel mir der Verkehr auf. Morgens gegen acht und abends gegen fünf sind die Strassen rappelvoll. Tausende von Autos kommen von allen Seiten. Wie auch in Sri Lanka überholen die Leute hier, wie es ihnen gefällt. Auch am Wochenende, also freitags abends und samstags morgens gibt es größere Staus, was daran liegt, dass die meisten Leute abends auf ihre Landhäuser fahren. In der Moskauer Metro ist alles sehr eng, laut und hektisch, weil dort täglich etwa neun Millionen Menschen fahren. Trotzdem ist die Metro schnell und zuverlässig.

An meiner Gastfamilie und den anderen Mitschülern merkte ich, dass die Menschen hier sehr nett und gastfreundlich sind. Meine Gastfamilie hieß mich herzlich willkommen und sorgte auch sehr gut für mich, kochte jeden Tag etwas zu essen, und war immer freundlich und hilfsbereit. Dank ihnen hatte ich einen wunderbaren Aufenthalt in Moskau. Und auch die Mitschüler meines Austauschpartners waren sehr nett. Ich finde sie sind wirklich alle sehr gute Freunde, und es hat auch sehr Spaß gemacht, mit ihnen nach der Schule Fußball zu spielen oder mit ihnen zu reden.

Die Schulen sind hier ebenfalls ganz anders. Der Unterricht beginnt hier erst um halb neun, und die Schülermüssen auch samstags die Schulbank drücken. Die Schülermüssen auch nur elf Jahre zur Schule gehen. Auch sehr auffällig war, dass die Schule Räume für alle Fächer haben. Also ein Raum für Deutsch, ein Raum für Mathe oder einer für Englisch. An der Schule sind auch nur 450 Schüler und sie haben fast nur Lehrerinnen.

Im Großen und Ganzen habe ich mich in Moskau sehr wohl gefühlt. Ich habe die schöne Stadt, die netten Leute und sogar den hektischen Verkehr ebenfalls in mein Herz geschlossen. Ich nehme mir vor, irgendwann noch einmal nach Moskau zu fahren, und dann alles wieder zu sehen und alle wieder zu treffen…

Malin

 

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